Digitalisierung

„Bier first. Bedenken second.“ ist null differenziert. Aber hier geht es nicht um die Politik einer einzelnen Partei. Sondern um die Fragwürdigkeit zu früher digitaler Bildung für unseren Nachwuchs. … 

 

Das Induktionsproblem am Beispiel des Satzes „Alle Menschen sind sterblich.“

Ist dir in Alltagsgesprächen oder in philosophischen Seminaren und Büchern über Logik schon dieser Satz begegnet: „Alle Menschen sind sterblich.“? Er wird oft als klassisches Beispiel herangezogen, um Lernenden Argumentationsstrukturen zu vermitteln. Häufig ist vor allem folgende Schlussfigur:

Prämisse 1: „Alle Menschen sind sterblich.“

Prämisse 2: „Sokrates ist ein Mensch.“

Konklusion: „Also ist Sokrates sterblich.“

Nun wissen wir von der Wahrheit der Konklusion. Sokrates ist gestorben, vergiftet aufgrund eines Gerichtsurteils, das womöglich nur deshalb zustande kam, weil niemand Klugscheißer mag. Aber nicht etwa weil Sokrates jemandem geschadet hätte.

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Über Krimis

Wenn ich schmökere, dann ist es oft ein Krimi. Was fasziniert so viele Lesende an Krimis? Es geht um Mord und Totschlag, Attentate und Gemetzel. Die einen Leserinnen mögen Serienkiller, die eine blutige Spur hinterlassen, die anderen Leser mögen es psychologischer, am besten wenn die Autorin noch mit allen Details die Familienstruktur der Ermittlerin aufzeichnet oder der Autor seinen Ermittler französisch kochen lässt. In Fernsehkrimis bekommen wir auch kammerspielartig typische Büroszenen zu sehen. So viele Geschmäcker es gibt, so viele Spielarten des Genres gibt es auch. … 

 

Die Entleerung der Schreibtische

Manches mal müssen wir einfach mal innehalten um uns zu vergegenwärtigen, was die Digitalisierung unseres Lebens und unseres Wirtschaftens alles für Veränderungen ausgelöst hat. An dieser Stelle meine ich nicht die Berufe, die zu verschwinden drohen oder erst entstanden sind und sicher noch entstehen werden, auch nicht die Verwerfungen in der Firmenlandschaft, sondern einen Aspekt aus unserem Alltag. Vor allem dem Alltag der Menschen, die in Büros arbeiten oder im Home-Office oder allgemein sich das Etikett „Wissensarbeiter“ anstecken können. Wie sehen unsere Schreibtische heute aus? Wer konsequent ist, kann sich an einen sehr aufgeräumten Arbeitsplatz setzen. … 

 

Über Quadratismus

Das klassische Bild-Format des Kinofilms war im Seitenverhältnis 4:3. Die alten Röhrenfernsehgeräte konnten aus technischen Gründen nur ein fast quadratisches Bild darstellen. Erst moderne Flachbildschirme waren in der Lage beliebige Formate darzustellen. Nun war schon lange bekannt, dass das menschliche Sichtfeld in etwa ein Seitenformat von 16:9 hat – horizontal ausgerichtet. Durch die Art und Weise, wie üblicherweise mit Smartphones fotografiert wird, etablierte sich ein rechteckiges Format – hochkant ausgerichtet. Natürlich lassen sich mit Smartphones auch rechteckige, horizontal ausgerichtete Fotos machen; aber das ist weniger bequem und dauert länger. Nun beobachte ich immer mehr quadratische Fotos. Bei Instagram sind sie das Standardformat und auch bei der neuen Betrags-Funktion von Google My Business. Auch auf einigen anderen Plattformen ist es praktikabler mit quadratischen Bildern zu hantieren.

Ich glaube, dass dieser Quadratismus nicht das Ende der Entwicklung sein kann. Das Format 16:9 hat sich mit guten Gründen für Filme durchgesetzt. Es passt perfekt zum menschlichen Sehen. So kann ich mir vorstellen, dass es zukünftigen intelligenten Kameras möglich sein wird, so zu fotografieren, dass breite Bilder entstehen, egal wie ich die Kamera halte.

Leuchttürme möchte ich weiterhin hochkant darstellen. Aber wo ist das soziale Netzwerk, das Titelbilder in hochkant erlaubt? 😉

 

Die biologieartige Entwicklung der Technik

Der technische Fortschritt ist mit der Entwicklung in der Natur vergleichbar und funktioniert zu ihr analog. Beide sind nicht die Folge eines vorausgedachten Zwecks, auch wenn uns das manchmal so erscheinen mag, wenn wir mal wieder eine Zukunftsprognose lesen. In der Regel kommt es doch anders als Gedacht und Erfindungen und Technologien verwirklichen sich, die niemand vorhersah. Das Internet ist dafür ein gutes Beispiel: … 

 

„Hallo Welt!“

Ich freue mich, dass du bis hierhergescrollt hast. Meine Texte waren also lesenswert genug für dich.

In unregelmäßiger Folge werde ich hier weitere Texte einstellen. Neben Beruf und Familie ist es nicht leicht die empfohlene Regelmäßigkeit beim Bloggen aufrecht zu erhalten. Vom Anmieten des Web-Spaces bis zum Tippen dieses Beitrags vergingen volle drei Monate. Ich werde trotzdem bloggen und ausprobieren, wohin es führt. Wenn du keinen Text verpassen möchtest, abonniere meinen Blog oder folge mir auf Twitter.

Herzlichen Dank für deine Aufmerksamkeit

Bernd Schäfer