Das Induktionsproblem am Beispiel des Satzes „Alle Menschen sind sterblich.“

Ist dir in Alltagsgesprächen oder in philosophischen Seminaren und Büchern über Logik schon dieser Satz begegnet: „Alle Menschen sind sterblich.“? Er wird oft als klassisches Beispiel herangezogen, um Lernenden Argumentationsstrukturen zu vermitteln. Häufig ist vor allem folgende Schlussfigur:

Prämisse 1: „Alle Menschen sind sterblich.“

Prämisse 2: „Sokrates ist ein Mensch.“

Konklusion: „Also ist Sokrates sterblich.“

Nun wissen wir von der Wahrheit der Konklusion. Sokrates ist gestorben, vergiftet aufgrund eines Gerichtsurteils, das womöglich nur deshalb zustande kam, weil niemand Klugscheißer mag. Aber nicht etwa weil Sokrates jemandem geschadet hätte.

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Die biologieartige Entwicklung der Technik

Der technische Fortschritt ist mit der Entwicklung in der Natur vergleichbar und funktioniert zu ihr analog. Beide sind nicht die Folge eines vorausgedachten Zwecks, auch wenn uns das manchmal so erscheinen mag, wenn wir mal wieder eine Zukunftsprognose lesen. In der Regel kommt es doch anders als Gedacht und Erfindungen und Technologien verwirklichen sich, die niemand vorhersah. Das Internet ist dafür ein gutes Beispiel: …